Vom Baum zum Parkett

2018-03-31T11:06:25+00:00 31. März 2018|

Kurzer Exkurs zum Thema Holz

In unseren wirtschaftlich genutzten Wäldern wächst langsam aber stetig der Rohstoff Holz nach. Forstbetriebe und private Waldbesitzer betreiben viel Aufwand um ihren Wald gesund und ertragreich zu halten.

Heimische Laubbäume wie z.B. Buchen, Eichen, Eschen und Kirschen haben unterschiedliche Ansprüche an ihren Lebensraum. Sie brauchen mehr oder weniger Licht oder unterschiedliche Bodenzusammensetzungen. Braucht ein nachwachsender Baum mehr Licht, kann das ein Grund sein, einen älteren, grossen Baum fällen zu lassen. Weitere Gründe sind aber auch Krankheiten oder einfach schiefes Wachstum da ein krummer Baum keine wertvollen langen Bretter liefert.

Es wird also ein Baum ausgesucht und markiert. Waldarbeiter fällen ihn, transportieren (rücken) ihn auf festgelegten Wegen zu Lagerplätzen im Wald (Polterplätze). Dort liegen die Stämme oft mehrere Monate. Von da aus gehts ins Sägewerk, die Rinde wird abgefräst, Bretter werden geschnitten und getrocknet. Aus den Brettern werden Parkettrohlinge, sogenannte Friesen. Damit das Holz nicht mehr als 8% Feuchtigkeit enthält müssen auch die nochmal trocknen, werden danach gehobelt und Nut und Feder hineingepresst.

So entstehen z.B. Eichemassivholzparkettstäbe. Für 100 qm werden ungefähr 7 ca. 200 Jahre alte Eichen verarbeitet.

Wald dient der Erholung und diversen Freizeitaktivitäten, liefert uns Sauerstoff und produziert diesen wunderbaren Rohstoff Holz der flexibel, leicht, strapazierfähig und einfach schön ist. Und natürlich nachhaltig da nachwachsend. Man muss natürlich Geduld haben.

Wenn man bedenkt, dass diese Eiche gerade mal ca. 2 Jahre alt ist …